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LEG einfach erklärt: So fliesst der Strom in der Gemeinschaft

Eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) teilt Solarstrom innerhalb einer Gemeinde über das bestehende Netz. Scrollen Sie: Wir nehmen ein Dorf mit LEG Teil für Teil auseinander und lassen es dann einen Tag lang laufen.

Alle Details im LEG-Guide 2026

Eine LEG, Teil für Teil zerlegt

Abb. 101 / 10 · Eine LEGScrollen, um weiterzulesen12:00 · PV 53 kW · Dorf 21 kW · Netz 0 kW
LEG+43.2−6.2+5.8−5.2−4.9100%
0:006:0012:0018:0024:00
SolarproduktionVerbrauch im Dorfgedeckt aus dem Dorfgedeckt vom Netz
  1. 01Eine LEG

    Ein Dorf, das seinen Strom teilt

    So sieht eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft aus, wenn sie läuft: Mittags fliesst Solarstrom vom Hof zu den Nachbarn (grün), der Rest kommt wie gewohnt vom Netz (blau). Scrollen Sie, und wir nehmen sie Teil für Teil auseinander.

  2. 02Teil 1 · Mitglieder

    Wer dazugehört

    Ein Bauernhof, ein Chalet, Mieterinnen und Mieter im Mehrfamilienhaus, die Dorfbäckerei und das Gemeindehaus. Mitmachen können Eigentümer, Mieter, KMU und die Gemeinde selbst, jedes Haus mit eigenem Zähler.

    Mieter brauchen kein eigenes Dach

  3. 03Teil 2 · Produzenten

    Solarstrom auf zwei Dächern

    Die Scheune trägt 48 kW Photovoltaik, das Chalet 8 kW. Die Kurve unter dem Dorf zeigt ihre Produktion über den Tag: ein Berg am Mittag, nichts in der Nacht. Wer produziert, liefert an die Gemeinschaft; alle anderen beziehen.

  4. 04Teil 3 · Messung

    Ein Smart Meter pro Haus

    Jedes Mitglied hat einen intelligenten Zähler. Er misst alle 15 Minuten, wie viel Strom das Haus bezieht oder abgibt. Diese Viertelstundenwerte entscheiden, wer wie viel Solarstrom von den Nachbarn erhält.

    96 Messwerte pro Zähler und Tag

  5. 05Teil 4 · Netz

    Keine neuen Kabel

    Heben wir die Häuser an. Darunter liegt das bestehende Verteilnetz des Netzbetreibers, mit Kabelkabinen und Hausanschlüssen. Eine LEG nutzt genau dieses Netz: Alle Mitglieder sind in derselben Gemeinde und beim selben Netzbetreiber.

    Gleiches Netz, gleiche Gemeinde

  6. 06Teil 5 · Trafostation

    Die Trafostation ist das Tor

    Die gestrichelte Linie umfasst das lokale Netz der Gemeinschaft. Strom, der innerhalb bleibt, beansprucht nur diese Netzebene, deshalb sinkt das Netznutzungsentgelt für den lokalen Anteil um 40 % (20 %, wenn die Transformationsebene beansprucht wird; StromVV Art. 19h). Alles, was das Dorf zusätzlich braucht oder übrig hat, fliesst durch die Trafostation.

    −40 % Netznutzung auf den lokalen Anteil

  7. 07Morgen

    Vor der Sonne kommt alles vom Netz

    Früh am Morgen: Im Stall wird gemolken, die Bäckerei backt, die Sonne ist noch nicht da. Jetzt kommt jeder Strom vom Netz (blau), genau wie heute. Mit den ersten Sonnenstrahlen nutzen Hof und Chalet zuerst ihren eigenen Solarstrom.

  8. 08Mittag

    Der Überschuss geht an die Nachbarn

    Jetzt produziert der Hof mehr, als er braucht. In jeder Viertelstunde geht der Überschuss an die Mitglieder, die gerade Strom beziehen, anteilig nach Bedarf (grün). Was dann noch übrig ist, wird über die Trafostation eingespeist und vergütet.

    Abgerechnet pro Viertelstunde

  9. 09Abend

    Wenn die Sonne fehlt, liefert das Netz

    Die Sonne sinkt, im Mehrfamilienhaus wird gekocht. In der Kurve wird die blaue Fläche grösser: Was das Dorf nicht selbst deckt, kommt wie gewohnt vom Netzbetreiber. Niemand steht ohne Strom da; die LEG ändert nur, woher ein Teil davon stammt.

  10. 10Ihr Tag

    Jetzt sind Sie dran

    Ziehen Sie über das Modell oder nutzen Sie die Pfeiltasten und spielen Sie den Tag selbst durch: Viertelstunde für Viertelstunde, wie viel aus dem Dorf und wie viel vom Netz kommt.

Der Modelltag in Zahlen

Solarproduktion
440 kWh
lokal geteilt
140 kWh
des Verbrauchs aus dem Dorf
56 %

Modellwerte aus der Animation, keine Messdaten.

Kosten, Beitritt und Gründung

Wer beitreten kann, was eine LEG kostet und wie viel Sie sparen, steht im ausführlichen LEG-Guide.

Zum LEG-Guide 2026LEG in Ihrer Gemeinde finden

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