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Nick Bänninger19. März 2026
Europa · Solar-Politik · Datenvergleich

Österreich hat es 2021 geschafft.
Deutschland startet 2026.
Spanien räumt noch auf.

Jedes europäische Land hat dieselbe EU-Richtlinie zu Energie-Gemeinschaften. Wie sie sie umgesetzt haben — oder ignoriert, oder aktiv sabotiert — zeigt dir alles, was die Schweiz ab Januar 2026 anders machen kann.

Upgrid
10 Min. Lesezeit
Aktualisiert März 2026

2019 verabschiedete die EU das Paket «Saubere Energie für alle Europäer». Darin versteckt war etwas wirklich Radikales: eine gesetzliche Verpflichtung für jeden Mitgliedstaat, Bürgern zu erlauben, Energie-Gemeinschaften zu bilden — Gruppen von Menschen, die gemeinsam erneuerbaren Strom produzieren, verbrauchen, speichern und handeln und damit das traditionelle Versorgermodell umgehen.

Jedes EU-Land bekam dieselbe Richtlinie. Sie hatten bis 2021 Zeit zur Umsetzung. Was danach passierte, ist eine Meisterklasse darin, wie politischer Wille — oder dessen Fehlen — bestimmt, ob ein Gesetz auf dem Papier zur Realität auf dem Dach wird.

Österreich handelte sofort und entschlossen. Deutschland debattierte, änderte und verschob vier Jahre lang. Spanien führte eine Solarsteuer ein und verbrachte ein Jahrzehnt in regulatorischer Lähmung, bevor es langsam den Kurs änderte. Die Schweiz — kein EU-Mitglied, aber aufmerksam beobachtend — hat im Januar 2026 endlich ihre eigene Version verabschiedet. Für eine vertiefte Analyse, wie das EU-Stromabkommen die Schweizer Energiepolitik beeinflusst, siehe unsere separate Analyse.

Hier der vollständige Vergleich mit Daten.

🇦🇹Österreich
Gesetz in Kraft2021
Gemeinschaften6'000+
Solar/Kopf1'013 W
Erneuerbar90%
Gesetzesqualität⭐⭐⭐⭐⭐
🇩🇪Deutschland
Gesetz in KraftJun 2026
Gemeinschaften~1'750 Genossenschaften
Solar/Kopf1'192 W
Erneuerbar~62%
Gesetzesqualität⭐⭐⭐
🇪🇸Spanien
Gesetz in Kraft2 km (5 km ausstehend)
GemeinschaftenGering, wachsend
Solar/Kopf535 W
Erneuerbar~57%
Gesetzesqualität⭐⭐
🇨🇭Schweiz
Gesetz in KraftJan 2026
GemeinschaftenBilden sich jetzt
Solar/Kopf~711 W
Erneuerbar~65%
Gesetzesqualität⭐⭐⭐⭐
Energie-Gemeinschafts-Politik-Timeline — dieselbe EU-Richtlinie, sehr unterschiedliche Ergebnisse
Wichtige gesetzliche Meilensteine von der EU-Richtlinie bis zur nationalen Umsetzung
2015
🇪🇸 Spanien
Die «Sonnensteuer» wird eingeführt. Spanien besteuert den Eigenverbrauch von Solarstrom. Hausbesitzer, die eigenen Strom produzieren, müssen eine Gebühr für dessen Nutzung zahlen. Eine der regressivsten Energiepolitiken in der europäischen Geschichte. Solarinstallationen brechen ein.
2017
🇦🇹 Österreich
Erstes gemeinschaftliches Energy-Sharing-Gesetz (Kleine Grünstrom-Novelle). Österreich ermöglicht begrenzten gemeinsamen Eigenverbrauch innerhalb eines einzelnen Gebäudes. Die Vorlage für das, was kommt.
2018
🇪🇸 Spanien
Sonnensteuer aufgehoben unter neuer Regierung. Kollektiver Eigenverbrauch ermöglicht — aber nur innerhalb von 500 Metern. Der Geist der EU-Richtlinie wird nicht umgesetzt. Spanien tritt in eine neue Phase regulatorischer Lähmung ein.
2019
🇪🇺 EU
Richtlinie «Saubere Energie für alle Europäer» (EU 2019/944). Jeder Mitgliedstaat muss Energie-Gemeinschaften bis Juli 2021 ermöglichen. Bürger erhalten das Recht, erneuerbare Energie gemeinsam zu produzieren, zu verbrauchen und zu handeln.
2021
🇦🇹 Österreich
EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) in Kraft. Österreich wird das erste Land in Europa, das Energie-Gemeinschaften vollständig umsetzt. Zwei Modelle: eine lokal begrenzte Erneuerbare-Energie- Gemeinschaft (EEG) und eine landesweite Bürger-Energie-Gemeinschaft (BEG). Grid-Sharing erstmals über Grundstücksgrenzen hinweg möglich.
2022
🇩🇪 Deutschland
Energiekrise beschleunigt die Debatte, aber das Energy-Sharing-Gesetz stockt in der Koalitionsregierung. Das Mieterstrom-Modell existiert, ist aber auf einzelne Gebäude beschränkt. Grenzüberschreitendes Sharing bleibt rechtlich unklar.
2024
🇨🇭 Schweiz
StromVG revidiert. Das Schweizer Stromversorgungsgesetz wird mit dem LEG-Rahmen (Lokale Elektrizitätsgemeinschaft) verabschiedet. In-Kraft-Treten: Januar 2026. Die Schweiz schliesst sich dem österreichischen Modell an — 5 Jahre später.
2025
🇩🇪 Deutschland
BGH-Urteil (Mai) löst Mieterstrom-Chaos aus. Das Urteil des Bundesgerichtshofs zu «Kundenanlagen» schafft rechtliche Unsicherheit für Hunderte von Mieterstrom-Projekten. Netzbetreiber blockieren Genehmigungen. Der Solarverband warnt vor «ernsthafter Gefahr».
Jun 2025
🇪🇸 Spanien
RDL 7/2025 passiert das Kabinett — erweitert Distanz von 2 km auf 5 km. Ein vielversprechender Schritt. Das Königliche Dekret-Gesetz wird jedoch anschliessend vom Kongress abgelehnt, bevor es in Kraft treten kann. Die rechtliche Distanz fällt auf 2 km zurück, wo sie im März 2026 noch steht. Ein neuer Entwurf (5 km, mit strengeren Bedingungen) geht im Oktober 2025 in die öffentliche Konsultation und soll 2026 verabschiedet werden — ist aber noch kein Gesetz. Spanien bleibt 7 Jahre hinter der vollständigen EU-Richtlinienumsetzung.
Nov 2025
🇩🇪 Deutschland
Bundestag verabschiedet endlich EnWG-Novelle (§42c). Energy Sharing gesetzlich ermöglicht — aber erst ab Juni 2026. Beschränkt auf Produzenten innerhalb desselben Verteilnetz-Bilanzkreises. Vollständiges netzübergreifendes Sharing auf Juni 2028 verschoben.
Jan 2026
🇨🇭 Schweiz
LEG tritt in Kraft. Die Schweizer lokalen Energie-Gemeinschaften gehen live. Upgrid gehört zu den ersten Plattformen, die Produzenten und Konsumenten unter dem neuen Rahmen verbinden. Die Schwungmaschine startet.
Jun 2026
🇩🇪 Deutschland
Energy Sharing geht in Deutschland live — 5 Jahre nach Österreich, im gleichen Jahr wie die Schweiz. Produzenten innerhalb von Verteilnetzgebieten können direkt an Nachbarn verkaufen. Der Mieterstrom-Rechtsrahmen wartet noch auf Klärung.
Quellen: EAG (Österreich, 2021), EnWG §42c (Deutschland, Nov 2025), StromVG (Schweiz, 2024), ANERR/Spanien Regulierungsanalyse. EU-Richtlinie: 2019/944.
Installierte Solarleistung pro Kopf — europäischer Vergleich, 2024
Watt pro Person. Hohe Solarleistung bedeutet nicht automatisch guten Gemeinschaftszugang — Spanien beweist es.
Quellen: SolarPower Europe EU Market Outlook 2024–2028; IEA-PVPS National Survey Reports; nationale Statistiken. Schweiz: geschätzt aus installierter Basis. Niederlande als EU-Benchmark-Führer einbezogen.

🇦🇹 Österreich: die Blaupause

Die nützlichste Zahl zum Verständnis Österreichs ist keine Solarstatistik. Es ist diese: über 6'000 Energie-Gemeinschaften bis Mitte 2025 — vier Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes. So sieht vollständige Umsetzung aus.

Das österreichische EAG schuf zwei verschiedene Gemeinschaftsmodelle. Die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) operiert innerhalb des Konzessionsgebiets eines einzelnen Netzbetreibers — grob vergleichbar mit der Schweizer LEG. Die Bürger-Energie-Gemeinschaft (BEG) ist geografisch unbegrenzt in ganz Österreich. In beiden Fällen war das Gesetz klar, die Netzbetreiber mussten Sharing ermöglichen, und die Regulierungsbehörde setzte es durch. Das Ergebnis: Rekord-Solarinstallationen 2024, 90% erneuerbarer Stromanteil und ein Energiesektor, der sich fundamental von vor vier Jahren unterscheidet.

ℹ️Österreich in Zahlen (2024)

2,51 GW neue Solarleistung 2024 installiert — ein nationaler Rekord. Kumulierte PV-Leistung: 9,4 GW. 1'013 W pro Person. Über 6'000 Energie-Gemeinschaften. 90% des Strombedarfs aus Erneuerbaren. Das EAG hat nicht nur Gemeinschaften ermöglicht — es hat die Investitionsrechnung für jedes Dach im Land verändert.

Ein Detail, das für die Schweiz zählt: Das österreichische Zwei-Stufen- Modell (lokal und national) wurde gezielt für verschiedene Anwendungsfälle entwickelt. Lokale Gemeinschaften funktionieren für Mehrfamilienhäuser und Nachbarschaften. Das nationale BEG-Modell ermöglichte grössere Genossenschaften über Städte hinweg. Die Schweizer LEG spiegelt derzeit das lokale Modell. Mit wachsender Adoption wird die Frage der geografischen Erweiterung relevant — die österreichische Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, das von Anfang an einzuplanen.

«Österreich hat die EU-Richtlinie nicht nur umgesetzt. Sie haben sie genutzt, um neu zu gestalten, wem die Energiewende gehört.»

🇩🇪 Deutschland: technisch erstklassig, politisch zuletzt

Deutschland hat mehr installierte Solarleistung als jedes andere europäische Land — ~100 GW Ende 2024, ~1'200 W pro Person. Es hat den modernen Einspeisetarif erfunden. Es hatte Energie-Genossenschaften, bevor andere über Gemeinschaftsenergie sprachen. Und doch dauerte es bis November 2025, bis das Gesetz für Energy Sharing verabschiedet wurde.

Die Erklärung ist strukturell. Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist ausserordentlich komplex, geschrieben für ein zentralisiertes Versorgermodell und so oft geändert, dass die Branche weitgehend aufgegeben hat, regulatorische Stabilität zu erwarten. Jeder Regierungswechsel bringt neue Energie-Ministeriumsprioritäten. Der aktuelle Sharing-Rahmen (§42c EnWG, ab Juni 2026) wurde gegenüber früheren Entwürfen verwässert, auf einzelne Verteilnetzgebiete beschränkt und klärt die Mieterstrom-Rechtsunsicherheit durch das BGH-Urteil von Mai 2025 immer noch nicht.

⚠️Das BGH-Problem

Ein Urteil des Bundesgerichtshofs von Mai 2025 zu «Kundenanlagen» schuf sofort rechtliche Unsicherheit für Hunderte von Mieterstrom-Projekten. Netzbetreiber blockierten Genehmigungen. Die Bundesnetzagentur musste in Einzelfällen eingreifen. Die EnWG-Novelle vom November 2025 adressierte einige Punkte, liess aber neue Mehrgebäude-Projekte weiterhin in einer Grauzone. Der deutsche Solarverband nannte es eine «Handbremse der Energiewende».

Die Ironie: Deutschland hat die Infrastruktur, die Solarleistung und die technische Expertise, um diese Wende anzuführen. Was fehlt, ist ein stabiler, klarer regulatorischer Rahmen, der nicht bei jedem Wahlzyklus wieder geöffnet wird. Für die Schweiz, die von jenseits der Grenze zuschaut, ist das die Warnung: Gute Absichten und starke Solarzahlen bedeuten nicht automatisch Gemeinschaftszugang.

🇪🇸 Spanien: grosser Solar, kaputte Regeln — und endlich im Wandel

Spanien ist die komplizierteste Geschichte der drei — und die lehrreichste. Es hat die beste Sonneneinstrahlung in Westeuropa. Es installiert Utility-Scale-Solar schneller als fast überall sonst. Mit 88 GW Gesamt-Erneuerbaren-Kapazität ist es der zweitgrösste Erneuerbaren-Markt auf dem Kontinent. Und doch hatten seine Bürger fast keinen Zugang zur Energie, die ihr Land produziert.

Der Grund: ein Jahrzehnt aktiv schlechter Regulierung, gefolgt von Jahren struktureller Trägheit, die gute Absichten erst langsam umzukehren beginnen.

❌Die Sonnensteuer: 2015–2018

Spaniens «impuesto al sol» (Sonnensteuer) war eine Abgabe für Haushalte, die eigenen Solarstrom produzierten und verbrauchten. Die Nutzung von Energie vom eigenen Dach wurde besteuert. Die Politik wurde unter Druck der etablierten Versorger entwickelt und brach den Wohnsolar-Markt drei Jahre lang erfolgreich zusammen. Sie wurde 2018 nach einem Regierungswechsel schliesslich aufgehoben — aber das regulatorische Misstrauen, das sie schuf, blieb lange nach dem Ende der Steuer bestehen.

Nach der Aufhebung ermöglichte Spanien kollektiven Eigenverbrauch — aber mit einem 500-Meter-Limit, das gebäudeübergreifendes Sharing in der Praxis fast unmöglich machte. Das Limit wurde schrittweise erweitert: auf 1 km 2022 (nur Dachinstallationen), dann auf 2 km 2023 für alle Technologien. Im Juni 2025 verabschiedete die Regierung RDL 7/2025 zur Erweiterung auf 5 km — aber das Königliche Dekret-Gesetz wurde anschliessend vom Kongress abgelehnt, bevor es in Kraft treten konnte. Im März 2026 beträgt die rechtliche Distanzgrenze noch 2 km. Ein neuer Entwurf (5 km, mit strengeren Bedingungen) ging im Oktober 2025 in die öffentliche Konsultation und soll 2026 verabschiedet werden — ist aber noch kein Gesetz. Gemeinschaftsenergie existiert in der Praxis vor allem im Baskenland und Navarra, wo Regionalregierungen der nationalen Politik vorausgingen, und deckt nur etwa 4% der Gemeinden ab.

Die strukturelle Diskrepanz ist frappant: Spanien produziert enorme Mengen Solarstrom, von dem der Grossteil zu grossen Versorgern und Grosshandelsmärkten fliesst. Bürger sitzen unter den Hochspannungsleitungen und zahlen Endkundenpreise für Strom, der 50 Kilometer entfernt auf Utility-Farmen produziert wird. Der Gemeinschaftsenergie-Rahmen, der das ändern könnte, wird endlich gebaut — aber Spanien baut ihn 7 Jahre zu spät, auf einem Fundament, das durch die Sonnensteuer und die folgende regulatorische Volatilität beschädigt wurde.

88
GW Gesamt-Erneuerbaren-Kapazität in Spanien — 2. in der EU
4%
Der spanischen Gemeinden mit aktiven Energie-Gemeinschaften
7 Jahre
Spaniens Verzögerung bei der Umsetzung der EU-Gemeinschaftsenergie-Richtlinie

🇨🇭 Schweiz: Start 2026, mit dem Drehbuch schon geschrieben

Die Schweiz ist kein EU-Mitglied. Sie war nicht verpflichtet, die Richtlinie von 2019 umzusetzen. Sie hat es trotzdem getan — in eigener Form, nach eigenem Zeitplan — weil die Ökonomie und die Logik unbestreitbar sind, unabhängig davon, welchem Block man angehört.

Die LEG (Lokale Elektrizitätsgemeinschaft), die im Januar 2026 in Kraft trat, ist strukturell dem österreichischen EEG-Modell am nächsten: Gemeinschafts-Sharing innerhalb eines einzelnen Verteilnetzgebiets, mit Produzenten, die lokal zu deutlich höheren Preisen als Einspeisetarife verkaufen, und Konsumenten, die zu niedrigeren Preisen als Standard-Schweizer Netzpreise kaufen. Für einen Vergleich, wie sich die LEG mit ZEV- und vZEV-Modellen vergleicht, siehe unseren Guide. Die Marge, die Versorger jahrzehntelang behalten haben, beginnt zu schrumpfen.

Der Vorteil der Schweiz gegenüber Österreich 2021: Das Drehbuch ist geschrieben. Österreich hat das Vier-Jahres-Experiment durchgeführt. Die Betriebsmodelle funktionieren. Die Abrechnungssysteme existieren. Die Investorenrechnung für Dach-Solar hat sich dauerhaft geändert, sobald lokale Verkaufspreise etabliert waren. Die Schweiz muss nicht herausfinden, was funktioniert — sie muss schnell genug handeln, damit die sich jetzt bildenden Gemeinschaften die grösste Angebotsbasis haben, wenn die Nachfrage voll ankommt.

ℹ️Was die Schweiz tun kann, was Österreich nicht konnte

Österreich hat Energie-Gemeinschaften von Grund auf gebaut. Die Schweiz kann sie aus einer Vorlage bauen. Der Unterschied ist die Geschwindigkeit. Österreichs erste 6'000 Gemeinschaften brauchten vier Jahre zur Bildung. Mit bestehenden digitalen Plattformen, etablierten Abrechnungsmodellen und einer Bevölkerung, die Österreich die Ökonomie bereits demonstrieren sah, könnte die Schweizer Beschleunigung deutlich schneller sein — wenn die sich jetzt bildenden Gemeinschaften gross genug werden, um bedeutendes Angebot zu decken, bevor das Fenster sich schliesst.

Die Karte: Wo Solarleistung ist vs. wo Gemeinschaftszugang existiert

Solarleistung vs. Zugang zu Gemeinschaftsenergie — die Lücke, die zählt
Viel Solar heisst nicht viel Zugang. Spanien ist das klarste Beispiel der Diskrepanz.
Gemeinschaftszugangs-Score: qualitative Bewertung basierend auf Gesetzesqualität, geografischem Umfang, Anzahl operativer Gemeinschaften und regulatorischer Stabilität (0–10). Solar W/Kopf aus nationalen Daten 2024.

Was das bedeutet, wenn du jetzt in der Schweiz bist

Der Vergleich dieser vier Länder führt zu einer klaren Schlussfolgerung: Die Länder, die am frühesten und entschlossensten handelten, sahen die schnellste Beschleunigung bei Gemeinschaftsadoption und Solarinstallation. Der Mechanismus ist die Ökonomie. Sobald Produzenten lokal zu 15–25 Rp./kWh statt ~7 Rp./kWh verkaufen können, ändert sich die Investitionsrechnung für Dach-Solar. Mehr Installationen schaffen mehr Angebot. Mehr Angebot schafft grössere Gemeinschaften. Grössere Gemeinschaften decken mehr des Verbrauchs jedes Mitglieds. Die Ersparnisse wachsen.

Österreich hat dieses Experiment ab 2021 durchgeführt. Die Schweiz startet 2026. Die Länder, die nicht handelten — oder zu langsam oder mit zu vielen Einschränkungen — haben Solarleistung, die Strom für Grosshandelsmärkte produziert, während ihre Bürger Endkundenpreise zahlen.

Der Unterschied zwischen dem österreichischen und dem spanischen Ergebnis war nicht die Sonneneinstrahlung. Es waren nicht die natürlichen Ressourcen. Es war, ob der regulatorische Rahmen gemeinschaftliches Sharing zum Weg des geringsten Widerstands oder zum Weg des grössten Widerstands machte.

Die Schweizer LEG macht es zum Weg des geringsten Widerstands. Das ist die Ausgangslage. Was als Nächstes passiert, hängt davon ab, wie schnell sich Gemeinschaften bilden, wie gross sie werden und wie viele Produzenten und Konsumenten sich registrieren, bevor der First-Mover-Vorteil schrumpft.

  1. Registriere dich jetzt — Gemeinschaften, die sich heute bilden, haben bis 2027–2028 die grösste Angebotsbasis, wenn die LEG-Schwungmaschine voll läuft.

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  3. Sichere dir deinen Tarif — Mitglieder, die sich früh registrieren, erhalten den garantiert tieferen Tarif im Vertrag ab dem ersten Liefertag.

  4. Profitiere vom Zinseszinseffekt — je mehr Produzenten beitreten, desto höher die Gemeinschaftsabdeckung. Deine Ersparnisse wachsen ohne weiteres Zutun.

Die Schweiz hat gerade
Österreichs 2021-Moment.

Die Länder, die schnell handelten, bauten in vier Jahren 6'000 Gemeinschaften. Die, die es nicht taten, streiten noch über Distanzlimits. Registriere dich jetzt und starte auf der richtigen Seite dieser Lücke.

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