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📘 Vollständiger Guide · Schweiz 2026

ZEV Schweiz 2026:
Zusammenschluss zum
Eigenverbrauch erklärt

Was ist ein ZEV, was kostet er, wer darf mitmachen — und wann lohnt sich stattdessen eine LEG? Der vollständige Guide für Hauseigentümer, Vermieter und Mieter. Mit interaktivem Sparrechner und Entscheidungstool.

Rafael RomanMai 20268 Min. Lesezeit
Weiterlesen

Suchst du einen vollen Vergleich aller drei Modelle? → ZEV vs. LEG vs. vZEV — vollständiger Vergleich →

Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch — kurz ZEV — ist seit 2018 die etablierte Möglichkeit, Solarstrom innerhalb eines Gebäudes mit Mietern oder Miteigentümern zu teilen. Seit 2026 kamen zwei neue Modelle dazu: der vZEV (seit 2025) und die LEG. Das ändert die Ausgangslage. Lohnt sich ZEV noch? Für wen? Und wann ist etwas anderes besser?

Dieser Artikel beantwortet diese Fragen — ehrlich und mit echten Zahlen.

2018
ist ZEV in der Schweiz als rechtliches Instrument eingeführt worden. Seitdem haben Tausende von Gebäuden ein ZEV eingerichtet. 2026 bringt die erste echte Konkurrenz — die LEG macht auch quartierübergreifenden Solarhandel möglich.

Was ist ein ZEV? Eine klare Definition

Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ist ein rechtlicher Zusammenschluss mehrerer Verbrauchseinheiten innerhalb eines Gebäudes oder Grundstücks, die gemeinsam eine Solaranlage betreiben und deren Strom intern verteilen.

Die wichtigsten Merkmale:

→
Ein Hausanschluss nach aussen: Der ZEV gilt gegenüber dem Netzbetreiber als ein einziger Kunde. Intern hat jede Einheit einen eigenen Sub-Zähler.
→
Solarstrom erst intern, dann Netz: Der produzierte Strom wird zuerst im Gebäude verbraucht. Was übrig bleibt, wird ins Netz eingespeist und vergütet.
→
Kein Netznutzungsentgelt intern: Für den intern verbrauchten Solarstrom fallen keine Netzgebühren an — das ist der wirtschaftliche Kernvorteil.
→
Rechtsgrundlage: Energiegesetz (EnG) Art. 14–17, Energieverordnung (EnV) Art. 14 ff. Seit 1. Januar 2026 gilt die aktualisierte Fassung unter dem Mantelerlass.

Wer kann ein ZEV bilden?

ZEV ist nicht für alle geeignet. Die Voraussetzungen sind klar definiert:

VoraussetzungDetail
PV-Anlage vorhanden oder geplantOhne PV kein ZEV — der Eigenverbrauch setzt eigene Produktion voraus
Mehrere Einheiten unter einem AnschlussMindestens 2 Verbrauchseinheiten im gleichen Gebäude oder zusammenhängenden Liegenschaft
Gleicher NetzanschlussAlle ZEV-Mitglieder hinter einem gemeinsamen Hausanschluss
Einverständnis der EigentümerBei Stockwerkeigentum: Beschluss der STWEG-Versammlung erforderlich
Sub-Zähler pro EinheitJede Wohneinheit braucht einen eigenen Unterzähler (empfohlen: Smart Meter)
✓ Bin ich ZEV-fähig?
3 Fragen — sofortige Antwort.
1. Wie viele Wohn- oder Gewerbeeinheiten hat dein Gebäude?
2. Hast du eine PV-Anlage oder planst du eine?
3. Sind alle Eigentümer / Miteigentümer einverstanden?

Wie funktioniert die ZEV-Abrechnung?

Das ist die Frage, die am meisten Verwirrung stiftet. Die Logik ist aber einfacher als sie klingt:

1
Solarstrom wird intern verteilt: Wenn die Anlage produziert, geht der Strom zuerst an alle Einheiten im Gebäude — proportional zum Verbrauch oder nach einem festgelegten Schlüssel.
2
Interner Preis: Der ZEV-Betreiber legt einen internen Strompreis fest. Er darf nicht höher sein als der volle externe Nettarif (ElCom-Median 2026: 27.7 Rp./kWh). Typisch: 18–22 Rp./kWh.
3
Mangel wird extern gedeckt: Wenn die Anlage nicht genug produziert, bezieht jede Einheit normal vom Netzbetreiber.
4
Überschuss ins Netz: Was die Anlage über den gesamten Gebäudebedarf hinaus produziert, wird eingespeist und vergütet (Feed-in Tarif, ab 2026 quartalsweise).
5
Monatliche Abrechnung: Der ZEV-Betreiber rechnet intern ab — entweder selbst oder via Dienstleister wie Upgrid.
Beispiel: ZEV in einem 6-Parteien-Haus

Anlage: 12 kWp. Jahresertrag: ~11,400 kWh. Gebäudeverbrauch: ~18,000 kWh/Jahr. Eigenverbrauchsquote: ~55%. Jede der 6 Wohnungen zahlt für ihren Solaranteil 19 Rp./kWh statt 27.7 Rp. — Ersparnis pro Wohnung: CHF 120–200/Jahr. Eigentümer verdient besser als mit reinem Feed-in.

🧮 ZEV-Sparrechner
Gib deine Gebäudedaten ein. Werte basieren auf ElCom-Medianen 2026 und typischen ZEV-Erfahrungswerten.
10 kWp
3 kWp40 kWp
4
220
Eigenverbrauchsquote
35%
Ersparnis / Wohnung
CHF 72/Jahr
Mehrertrag Eigentümer
CHF 874/Jahr
Anlage 10 kWp produziert 9'500 kWh/Jahr. Davon werden intern 3'325 kWh (35%) verbraucht. Überschuss ins Netz: 6'175 kWh → Feedin-Einnahmen CHF 525/Jahr.
Basis: 950 kWh/kWp Jahresertrag. Ø Verbrauch pro Einheit 4,000 kWh. Interner ZEV-Preis 19 Rp./kWh. Feed-in Überschuss ~8.5 Rp./kWh. ElCom-Median 2026: 27.7 Rp./kWh. Individuelle Ergebnisse variieren.

Was kostet ein ZEV? Aufwand und ROI

Bei einem ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) in der Schweiz rechnest du mit zwei Kostenblöcken: einmalig vor allem Sub-Zähler (oft Smart Meter), allfällige Elektrik, Beratung und—falls nötig—die PV-Anlage; laufend vor allem Abrechnung (eigener Aufwand) oder ein Abrechnungsdienstleister, damit Eigentümer und Mieterinnen und Mieter in einem Mehrfamilienhaus korrekt abgerechnet werden. Die Tabellen folgen typischen Schweizer Richtwerten 2026 für ZEV-Kosten; für den ROI lohnen sich anschliessend konkrete Offerten pro Liegenschaft.

Einmalige Kosten

PostenTypische Kosten Schweiz
Sub-Zähler pro Einheit (Smart Meter)CHF 200–500 pro Einheit
Elektriker / Verkabelung (falls nötig)CHF 500–2,000 (gebäudeabhängig)
Beratung / KonzeptCHF 500–1,500 (einmalig)
PV-Anlage (falls noch nicht vorhanden)CHF 1,200–1,700/kWp (inkl. Montage, Swissolar 2026)

Laufende Kosten

PostenKosten pro Jahr
Abrechnungsaufwand (selbst gemacht)10–20 Stunden
Abrechnungsdienstleister (z.B. Upgrid)CHF 200–600/Jahr (gebäudeabhängig)
Wartung PV-AnlageCHF 100–300/Jahr

ZEV, vZEV oder LEG — wann was?

Hier lohnt sich ehrliche Einordnung. Ein ZEV ist eine gute Wahl in einem klar definierten Fall. In anderen Fällen gibt es Besseres.

«Wenn deine Anlage mehr produziert als dein Gebäude verbraucht — oder wenn du Nachbarn in der Gemeinde hast, die günstigeren Strom wollen — ist die LEG die stärkere Option.»

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Wie viele Gebäude sind involviert?

ZEV und LEG im Vergleich

Der Entscheider oben führt durch dieselbe Abwägung; die Tabelle unten fasst sie als Kriterien zusammen. Was sich für viele Produzenten seit Januar 2026 spürbar auswirkt, ist vor allem relevant, wenn Überschuss nicht mehr im Gebäude hängen bleibt.

KriteriumZEVLEG
Wer kann mitmachenNur Bewohner deines GebäudesJeder Haushalt oder Betrieb in deiner Gemeinde
Was du pro kWh verdienst~19 Rp. (interner Tarif)~15 Rp. — aber auf einen viel grösseren Abnehmerkreis
Was mit Überschuss passiertFeed-in zu ~8.5 Rp./kWhLokal verkauft zu ~15 Rp./kWh (55% absorbiert)
PV-Anlage nötigJa — du musst Eigentümer seinJa — aber Verbraucher können ohne Panels beitreten
Eigentümer-Einigung nötigJa — alle Miteigentümer müssen zustimmenNein — einzelne Einheiten treten selbstständig bei
Netzrabatt für MitgliederNein — nur intern, keine NetzgebührenersparnisJa — 20–40% Netzgebührenrabatt für Verbraucher
Über mehrere Gebäude hinwegNein (vZEV schon, mit Bedingungen)Ja — gesamte Gemeinde
Aufwand EinrichtungMittel — Zähler, Eigentümerbeschluss, AbrechnungGering mit Upgrid — einmal unterschreiben, wir machen den Rest

Der wichtigste Unterschied in einfachen Worten: Ein ZEV ist durch den Verbrauch deines Gebäudes begrenzt. Wenn deine Anlage 10'000 kWh produziert und dein Gebäude intern nur 4'000 kWh aufnimmt, gehen die verbleibenden 6'000 kWh zu ~8.5 Rp. ins Feed-in. In einer LEG erreichen diese 6'000 kWh Nachbarn, die sie brauchen — zu ~15 Rp.

Und die beiden Modelle schliessen sich nicht aus. Ein bestehendes ZEV kann einer LEG beitreten und seinen Überschuss der weiteren Gemeinschaft anbieten — du bekommst beides: interne Effizienz und Reichweite im Quartier.

Was passt zu dir?

Wähle ZEV wenn: dein Gebäude mehrere Einheiten hat, PV bereits vorhanden oder geplant ist, und alle Eigentümer einverstanden sind. Einfach, etabliert, funktioniert heute.

Wähle LEG wenn: deine Anlage mehr produziert als dein Gebäude aufnimmt, du den Ertrag auf den Überschuss maximieren willst, oder die Eigentümer-Einigung für ein ZEV fehlt. Upgrid übernimmt die gesamte Einrichtung.

Beides wenn: du ein funktionierendes ZEV hast und Überschuss über das Gebäude hinaus verkaufen willst. Die Modelle sind kombinierbar.

Wie LEG funktioniert → · Vollständiger Dreier-Vergleich →

ZEV für Mieterinnen und Mieter

Als Mieterin oder Mieter bist du in einer anderen Position als Eigentümer. Hier das Wichtigste:

!
Du musst nicht beitreten: Ein ZEV ist freiwillig.
!
Recht auf transparente Abrechnung: Der Eigentümer muss dir klar zeigen, wie sich der interne Strompreis zusammensetzt.
!
Ersparnis ist real: Typisch sparen ZEV-Mieter CHF 80–200/Jahr auf ihrem Strom.
!
Alternative LEG: Als Mieter kannst du auch einer LEG beitreten — unabhängig vom Gebäude, ohne Zustimmung des Vermieters. Mehr dazu: Solarstrom als Mieter →

Häufig gestellte Fragen zu ZEV

Der klassische ZEV funktioniert nur innerhalb eines Gebäudes hinter einem gemeinsamen Hausanschluss. Der virtuelle ZEV (vZEV) ermöglicht dasselbe Modell über mehrere Gebäude — auch wenn sie keinen gemeinsamen Anschluss haben. Der vZEV eignet sich für zusammenhängende Siedlungen oder Areale. Die LEG geht noch weiter: Sie erlaubt Handel über das öffentliche Netz in der gesamten Gemeinde.
Nicht zwingend für den ZEV selbst — du kannst auch konventionelle Sub-Zähler verwenden. Für eine LEG (falls du später beitreten willst) ist ein Smart Meter Pflicht. Da Netzbetreiber bis Ende 2027 80% ihrer Standardzähler ersetzen müssen, hast du gute Chancen, in den nächsten 1–3 Jahren ohnehin umgerüstet zu werden. Es lohnt sich, bei der Installation gleich Smart Meter zu wählen.
Die wichtigsten Kosten: Sub-Zähler pro Einheit (CHF 200–500 Stück), allfällige Verkabelungsarbeiten (CHF 500–2,000), optionale Beratung (CHF 500–1,500). Die PV-Anlage ist die grösste Investition, die meist separat gerechnet wird. Laufende Abrechnungskosten: selbst gemacht kostenlos aber zeitaufwendig, oder via Dienstleister CHF 200–600/Jahr.
Ja, Mieter können einem ZEV beitreten — freiwillig. Sie haben auch das Recht, auf ihrem bestehenden Netzbetreiber-Vertrag zu bleiben. Ein Beitritt ist maximal einmal pro Jahr möglich, jeweils auf einen Monatsbeginn. Der Vermieter kann den Beitritt weder erzwingen noch verhindern.
Der ZEV ist an die Liegenschaft und die PV-Anlage gebunden, nicht an den Eigentümer persönlich. Bei einem Verkauf übernimmt der neue Eigentümer den ZEV und die damit verbundenen Rechte und Pflichten. Das ist ein Vorteil: Ein gut funktionierender ZEV kann den Liegenschaftswert steigern.
Der Maximalpreis entspricht dem Standardstromprodukt deines lokalen Netzbetreibers — dem Tarif, den Mieter ohne ZEV zahlen würden. Der ElCom-Median 2026 liegt bei 27.7 Rp./kWh, aber dein lokaler Tarif kann höher oder tiefer liegen (Bandbreite Schweiz: ~22–33 Rp./kWh je nach Gemeinde). Aktuellen Tarif prüfen: strompreis.elcom.admin.ch. In der Praxis setzen gut funktionierende ZEVs den internen Preis 10–30% darunter, damit Mieter einen echten Anreiz haben.
Nein. Ein ZEV setzt voraus, dass intern produzierter Strom verteilt wird. Ohne PV-Anlage gibt es keinen Eigenverbrauch — und damit keinen ZEV. Wer Solarstrom nutzen möchte, ohne selbst zu investieren, kann einer LEG als Verbraucher beitreten.
Wenn: (a) du mehr produzierst als dein Gebäude verbraucht, (b) du Nachbarn in der Gemeinde hast, die günstigeren Strom wollen, oder (c) du deinen Überschuss zu ~15 Rp. statt ~8.5 Rp. verkaufen möchtest. Ein ZEV und eine LEG-Mitgliedschaft schliessen sich nicht aus — ein ZEV kann seinen Überschuss auch in eine LEG einbringen.

Nächste Schritte

Du hast Interesse an einem ZEV — oder willst wissen ob LEG besser passt? Upgrid berät und betreibt beides.

Weiterführende Artikel

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Was ist eine LEG? Vollständige Erklärung →

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Quellen: Energiegesetz EnG Art. 14–17 (ZEV), Energieverordnung EnV Art. 14 ff.; Swissolar HER Handbuch Eigenverbrauchsregelung 2025 (swissolar.ch); ElCom Tarifdaten 2026 (elcom.admin.ch).
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