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☀️ Guide für Solarproduzenten · 2026

Solarstrom verkaufen
in der Schweiz 2026:
Was bringt am meisten?

Feed-in Tarif, LEG oder ZEV — drei Wege, dein Solarpotenzial zu monetarisieren. Seit 2026 gelten neue Regeln. Die Zahlen zeigen klar, welcher Weg für Produzenten am meisten einbringt.

Hagen LihlMai 20269 Min. Lesezeit
⚡
Wichtige Änderung ab 2026: Die Einspeisevergütung wird nicht mehr jährlich, sondern vierteljährlich festgelegt — abhängig vom Spotmarkt. Q1 2026: BFE-Referenz ~10.27 Rp./kWh für PV; mit verkauften Herkunftsnachweisen (HKN) vergütet der Netzbetreiber oft zusätzlich (VNB-abhängig, z. B. bis etwa 3 Rp./kWh bei EKZ) — Gesamtrückliefertarif daher typischerweise höher, aber nicht bundeseinheitlich. Mindestvergütung ≤30 kW: 6 Rp./kWh (EnG). Was das für deine Einnahmen bedeutet, steht in diesem Artikel.

Du hast eine Solaranlage. Sie produziert mehr als du selbst verbrauchst. Die Frage ist: Was machst du mit dem Überschuss — und was ist dein Strom überhaupt wert?

Bis 2025 war die Antwort einfach: Einspeisung ins Netz, jährlicher Referenzmarktpreis, fertig. Seit Januar 2026 ist das Modell komplexer — und für viele Produzenten deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig gibt es seit 2026 erstmals eine echte Alternative: die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG), bei der du deinen Strom direkt an Nachbarn verkaufst, zum selbst verhandelten Preis.

Dieser Artikel erklärt alle drei Optionen, zeigt die echten 2026-Zahlen, und hilft dir entscheiden, was für deine Anlage am meisten bringt.

~40%
typischer Mehrertrag auf den Jahresüberschuss im Rechner-Modell (ca. 55 % des Überschusses zu ~15 Rp./kWh in der LEG, Rest zum Feed-in-Jahresschnitt ~8.5 Rp./kWh) gegenüber reiner Einspeisung des gleichen Überschusses — bei gleicher Anlage. Pro verkaufter kWh kann der lokale Preis deutlich über dem Jahresmittel-Feed-in liegen (oft grob ~15 vs. ~8.5 Rp.).

Was sich ab 2026 geändert hat — und warum es wichtig ist

Das neue Stromversorgungsgesetz (StromVG) hat drei fundamentale Änderungen für Solarproduzenten gebracht:

1
Vierteljährlicher Referenzmarktpreis statt jährlichem: Die Vergütung schwankt jetzt quartalsweise mit dem Spotmarkt. Bei viel Solarproduktion schweizweit (Sommer) sinkt der Marktpreis — und damit deine Vergütung. Das schafft strukturell niedrigere Erträge genau dann, wenn deine Anlage am meisten produziert.
2
70%-Begrenzung der Wirkleistung: Neue PV-Anlagen im Niederspannungsnetz dürfen kurzzeitig nur 70% ihrer Modulleistung ins Netz einspeisen (Wirkleistungsbegrenzung). In der Praxis betrifft das nur wenige Stunden pro Jahr — bedeutet aber, dass grössere Anlagen ohne Eigenverbrauch oder Speicher Erträge verschenken.
3
LEG ist seit Januar 2026 möglich: Erstmals kannst du deinen Strom direkt an Nachbarn in deiner Gemeinde verkaufen — über das öffentliche Netz, mit reduzierten Netzgebühren für alle Beteiligten, zum selbst ausgehandelten Preis zwischen Feed-in und Nettarif.

Vergleich der drei Optionen — mit echten Zahlen

Referenzmarktpreis 2026 — aktuelle Quartalswerte

Die Zahlen unten sind nicht der Strompreis, den du für Bezug vom Netz bezahlst. Es sind die Rappen pro Kilowattstunde, die dir dein Netzbetreiber für eingespeisten Überschuss ins öffentliche Netz vergütet (Referenzmarktpreis / Rückliefervergütung nach den Quartalsregeln). Nur exportierte kWh zählen hier — Eigenverbrauch ist ökonomisch ein eigener Hebel.

Jede Spalte ist ein Kalenderquartal 2026. Die Ø-Vergütung pro eingespeister kWh ist typischerweise in Q1 und Q4 höher (weniger Solarangebot am Markt) und in Q2–Q3 tiefer (viel PV drückt Spotpreise). Das bedeutet nicht automatisch, dass du «jedes Quartal weniger verdienst»: im Sommer speist du oft mehr kWh zu einem tieferen Satz ein, im Winter weniger kWh zu einem höheren — der Jahrestotal hängt von Preis und Menge ab.

Veröffentlichte BFE-Referenzwerte für PV (≤30 kW): Q1 2026 unten; viele Produzenten erhalten zusätzlich eine HKN-Vergütung des Netzbetreibers (kein einheitlicher bundesweiter Gesamtwert — beim eigenen VNB erfragen).

Q1 · 2026
~10.27
Rp./kWh BFE-Referenz PV
+ HKN VNB; Min. ≤30 kW: 6 Rp.
Q2 · 2026
~7–9
Schätzung — Sommer
tiefere Marktpreise erwartet
Q3 · 2026
~6–8
Hochsommer = viel
Solar im Netz → tief
Q4 · 2026
~9–11
Herbst/Winter = weniger
Solar, höhere Preise
Quellen: BFE Referenz-Marktpreise gem. Art. 15 EnFV (Datensatz u. a. BFE-DS-0020 / opendata.swiss), ElCom Tarifmitteilung 2026 (Median Gesamtarif Haushalte 27.7 Rp./kWh), EKZ Rückliefertarife / HKN-Faqs (ekz.ch), EWB Vergütung (ewb.ch). Q2–Q4: unverbindliche Schätzungen — definitive Quartalswerte publiziert das BFE jeweils nach Quartalsende.
Was das für deine Jahresrechnung bedeutet

Q1 (wenig Solarproduktion) liegt der BFE-Referenzwert höher als in den Sommerquartalen; Q2–Q3 dürften beim Basispreis etwa 6–9 Rp. liegen — du produzierst am meisten, wenn der Marktpreis typischerweise am tiefsten ist. Der Jahresdurchschnitt der Basisvergütung liegt für viele Anlagen eher bei 7–9 Rp./kWh — zuzüglich allfälliger HKN-Bezahlung durch den VNB.

💰 Einkommensrechner — Feed-in vs. LEG
Gib deine Anlagendaten ein und sieh, was jede Option pro Jahr bringt (illustratives Modell mit publizierten 2026-Richtwerten BFE/ElCom).
Anlagengrösse
10 kWp
3 kWp50 kWp
Eigenverbrauch
30%
10%60%
Feed-in Einspeisung
CHF 1'354/Jahr
2'850 kWh × 27.7 + 6'650 kWh × ~8.5 Rp.
ZEV (Gebäude)
CHF 1'758/Jahr
2'850 kWh × 27.7 + Überschuss (2'993 kWh × 22 + Rest × ~8.5)
LEG (Quartier)
CHF 1'592/Jahr
2'850 kWh × 27.7 + 3'658 kWh × 15 + Rest × ~8.5
Bester Deal: ZEV — CHF 404 mehr pro Jahr als reine Feed-in Einspeisung
Modell gesamt (Wert, keine Steuern): Eigenverbrauch × 27.7 Rp./kWh (ElCom-Median Haushalte 2026) + Überschuss je Option. Feed-in-Überschuss × ~8.5 Rp./kWh (geschätzter Jahresmittelwert aus BFE-Referenz und Sommerquartalen). ZEV: 45 % des Überschusses illustrativ × 22 Rp./kWh (internes Teilen im Gebäude), Rest × ~8.5. LEG: ~55 % des Überschusses × ~15 Rp./kWh, Rest × ~8.5. 950 kWh/kWp typ. Mittelland (Richtgrössen z. B. Swissolar). Keine Preisprognose.
🏠 Was passt zu deiner Anlage?
Wähle deine Situation und wir zeigen dir den optimalen Weg.

Die drei Optionen im Detail

KriteriumFeed-in ins NetzZEV (Gebäude)LEG (Quartier)
Vergütung Überschuss~6–11 Rp./kWh (quartalsweise)Eigenverbrauch ersetzt 27.7 Rp./kWh Netzstrom~13–18 Rp./kWh (selbst verhandelt, Richtwert ~15 Rp.)
AbnehmerkreisNetz — anonymisiertBewohner desselben GebäudesGesamte Gemeinde / Quartier
PreisrisikoHoch — schwankt mit SpotmarktMittel — EigenverbrauchsquoteNiedrig — Preis selbst festgelegt
Netzrabatt–Intern (keine Netzgebühr intern)20–40% Rabatt für Verbraucher
70%-EinspeiselimitBetroffenTeilweise betroffenLokaler Verbrauch zählt nicht als Einspeisung
VerwaltungsaufwandSehr geringMittel (Abrechnung intern)Minimal mit Upgrid als Betreiber
Für wen geeignetAlle mit PV, keine NachbarschaftMehrfamilienhäuser, STWEGPV-Besitzer mit Nachbarn in derselben Gemeinde

Option 1: Feed-in Einspeisung — das klassische Modell

Du produzierst mehr als du verbrauchst, der Überschuss geht ins öffentliche Netz. Dein Netzbetreiber vergütet dir den Strom zum vierteljährlich ermittelten Referenzmarktpreis.

Das Grundproblem: Der Preis ist am tiefsten, wenn am meisten produziert wird. Sommersolar trifft auf tiefe Spotpreise, weil alle gleichzeitig einspeisen. Das ist strukturell — und ändert sich 2026 nicht.

Wer bleibt bei Feed-in?

Standorte ohne LEG-taugliche Nachbarn in derselben Gemeinde (oder ohne Abnehmer für den Überschuss), sehr kleine Anlagen, bei denen ein Modellwechsel sich nicht lohnt, oder wer bewusst nur die Standard-Einspeisung möchte. Mit einer LEG musst du keine Freizeit in eine Bürgernetzgemeinschaft investieren — mit einem Betreiber wie Upgrid läuft der Betrieb für dich, ohne ehrenamtlichen Vorstand.

Option 2: ZEV — lokal, aber nur im Gebäude

Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ist seit 2018 möglich. Alle Bewohner eines Gebäudes teilen sich die PV-Anlage — der selbst produzierte Strom wird intern verteilt, erst was übrig bleibt geht ins Netz.

Der wirtschaftliche Vorteil ist real: Intern verbrauchter Solarstrom ersetzt Netzstrom, der 27.7 Rp./kWh kostet — deutlich mehr als der Feed-in Tarif. Der Nachteil: Du bist auf das eigene Gebäude beschränkt.

ZEV oder LEG — was bringt mehr?

LEG ist nicht in jedem Fall besser als ZEV. ZEV ist oft am stärksten, wenn fast die ganze Produktion im gleichen Gebäude verbraucht wird (MFH / STWEG): interne kWh ersetzen Netzstrom zum Detailhandelspreis (~27.7 Rp./kWh im ElCom-Median 2026), nur der Rest wird zum Feed-in vergütet. LEG lohnt, wenn ein grosser Teil der Produktion das Gebäude verlässt und in der Gemeinde zu einem verhandelten Preis (oft ~13–18 Rp./kWh) verkauft werden kann statt zum tiefen Sommer-Feed-in. Viele Liegenschaften machen beides: ZEV für internes Teilen, LEG für Überschuss ausserhalb des Gebäudes. Die beiden Modelle schliessen sich nicht aus — ein bestehendes ZEV kann einer LEG beitreten und seinen Überschuss einbringen.

Vollständiger ZEV-Guide: ZEV Schweiz 2026 erklärt →

Option 3: LEG — der neue Weg für mehr

Seit Januar 2026 kannst du deinen Solarstrom über das öffentliche Netz direkt an Haushalte in deiner Gemeinde oder deinem Quartier verkaufen.

Warum LEG mit jedem neuen Mitglied stärker wird

Eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft ist kein fester Personenkreis. Je mehr Produzenten und Konsumenten einer LEG beitreten, desto robuster wird das Netz: mehr potenzielle Abnehmer für Mittagssolar, mehr Abnahme, mehr Akzeptanz. Diese Rückkopplung — attraktiver Strom zieht Mitglieder an, mehr Mitglieder machen lokales Angebot nützlicher — ist dieselbe Flywheel-Idee, die wir im Artikel zum Zinseszins‑Effekt in Solar-Gemeinschaften ausführen.

Zum Artikel: Flywheel & Netzwerkwachstum bei Solar‑Communities →

«Du produzierst denselben Strom. Du entscheidest, ob du ihn für 8 Rappen oder für 15 Rappen verkaufst.»

Was brauchst du für eine LEG als Produzent?

1
PV-Anlage: Beliebige Grösse, auch bestehende Anlagen. Auch ZEVs können teilnehmen.
2
Smart Meter: Pflicht für alle LEG-Mitglieder.
3
Gleiche Gemeinde: Alle LEG-Mitglieder müssen in derselben politischen Gemeinde sein, beim gleichen Netzbetreiber, auf gleicher Netzebene (NE5 oder NE7).
4
Upgrid als Betreiber: Upgrid übernimmt Anmeldung, Messdatenverarbeitung, Abrechnung und Compliance.

Wie viel Meldebürokratie — und wer macht das?

Das ist die Frage, die Produzenten am meisten beschäftigt. Die ehrliche Antwort: Eine LEG alleine aufzubauen ist aufwendig — Anmeldung beim Netzbetreiber, Messkonzept validieren, Abrechnungssystem einrichten, monatliche Abrechnung. Das ist der Grund, warum Betreiber existieren. Mit Upgrid investierst du als Produzent keine laufende Zeit in Meldungen, Messdaten oder Auszahlungen — das übernimmt der Betreiber.

AufgabeProduzent selbstMit Upgrid
Anmeldung beim VNBAufwendig, Formulare, FristenUpgrid übernimmt
Smart Meter KoordinationEigene Abklärung mit VNBUpgrid koordiniert
Messdatenverarbeitung (15-Min)Eigene Software nötigUpgrid Plattform
Monatliche AbrechnungManuell oder eigenes SystemAutomatisiert via Upgrid
ProduzentenvergütungMuss selbst abgerechnet werdenUpgrid zahlt monatlich aus
Compliance (StromVG)Eigene RechtsverantwortungUpgrid stellt sicher

Fazit: Was lohnt sich wirklich?

Die Zahlen lassen wenig Interpretationsspielraum. Für einen Produzenten mit Nachbarn in derselben Gemeinde bringt eine LEG strukturell mehr als reine Einspeisung — unabhängig von der Anlagengrösse.

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Quellen: BFE Referenz-Marktpreise gem. Art. 15 EnFV (BFE-DS-0020 / opendata.swiss, i14y.admin.ch); ElCom Tarifmitteilung / Median Haushalte 2026 (elcom.admin.ch); EKZ / EWB Rückliefervergütung und HKN (ekz.ch, ewb.ch); StromVG Art. 17d/17e (LEG), Art. 16 (ZEV); StromVV Art. 19h (Netzrabatt); Swissolar Fakten zu Anpassungen ab 2026 (swissolar.ch).
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